Marc Lind (Aras, Marketing): Eine PLM-Lösung muss sich in bestehende IT-Systeme einfach einbinden lassen, um Informationen wie Materialkosten oder Bestandsdaten zu integrieren. Wie ist dies in Aras Innovator gelöst?
Peter Schroer (Aras, CEO): Aras Innovator verfügt über einen Standarddienst „Federation“. Dieser Web Service wird zur Integration von Bestandsanwendungen genutzt. Hier können Attribute der Legacy Systeme, wie ein Kosten-Attribut aus einer SAP-Anwendung, mit den Materialdaten in der PLM-Applikation verwendet werden.
Für den Anwender erscheinen die Daten in einer einzigen Bildschirmmaske und so aufbereitet, dass er alle notwendigen Informationen für seine Arbeit übersichtlich abrufen kann. Er muss also sich nicht darum kümmern, wo die Daten aktuell gespeichert sind.
Optional können diese Daten auch vom Anwender verändert werden. Dabei gelten die in Aras hinterlegten Zugriffsrechte, so dass der Mitarbeiter nur auf die für ihn freigegebenen Informationen zugreifen kann.
Der Federation-Dienst ist nicht limitiert auf firmeninterne Systeme. Auch die Einbindung von Cloud-basierten Informationen wird unterstützt, wie beispielsweise externe Datenbanksysteme oder Compliance-Überprüfungen.
Die hohe Flexibilität erlaubt auch Konfigurationen, in denen alle Daten zu Teilen, Materialien und Stücklisten in einem ERP-System geführt werden und das Aras PLM-System nur noch als Zugangsportal verwendet wird.
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